HOT DOG ODER BURGER? BLISS KASSEL

11. Dezember 2016

Wenn man bei der Geschenkejagd in der Kasseler Innenstadt genug von der kalten Dezemberluft hat, geht man ins Warme – zum Beispiel in die Kurfürstengalerie. Dort kann man nicht nur durch Geschäfte bummeln, sondern auch eine Pause vom Weihnachtsstress machen: Beim Essen. Am Montag (5. Dezember) hat dort BLISS eröffnet – zu deutsch bedeutet der Name „Glückseligkeit“. Nach einem Blick auf die Karte wussten wir sofort, was uns hier glücklich oder selig macht. Hier gibt es Burger! Und eine Auswahl an Hot Dogs.

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An der Theke bestellen wir und nehmen an einem der Tische Platz. Insgesamt bietet BLISS 46 Plätze, wobei man sich überall im Food Court der Galerie hinsetzen kann. Der Laden ist jugendlich eingerichtet, an den Wänden hängen Bilder von einer (genüsslich rauchenden) Mona Lisa und Hunden im Geheimagenten-Look. Aus den Boxen tönt R’n’B und Popmusik – hier wurde ein Ort geschaffen, der zum Verweilen einlädt. Man kommt nicht nur zum Essen, man soll auch in entspannter Atmosphäre mit seinen Freunden quatschen können.

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Auf jedem Tisch liegt nochmal eine Speisekarte bereit, für alle die lieber in Ruhe durch die Speisen blättern, statt sie gleich an der Theke zu bestellen. Die Burger sind alle mit 120 Gramm Beef belegt, dass nur ein paar Straßen entfernt beim Metzger eingekauft wird. Die Brötchen kommen täglich frisch von einer Bäckerei aus Gudensberg. Und auch das Gemüse stammt aus der Region. Die Namensgebung der Burger wurde übrigens nicht dem Zufall überlassen. Der Chef habe die Burger alle selbst zusammengestellt und daraufhin einen passenden Namen gesucht, verriet uns eine Mitarbeiterin. Der schon jetzt meist bestellte „Murder Burger“ bringe einen zum Beispiel um, so ordentlich ist er belegt. Vegetarische Burger stehen übrigens auch auf der Karte. Blättert man ein wenig weiter, findet man neben Hähnchenburgern, Pommes und Beilagen eine Auswahl an Hot Dogs. Wer jetzt an IKEA denkt, hat keine Ahnung, was ein Hot Dog alles sein kann: Nicht nur was fürs Auge, sondern auch ein kulinarischer Genuss. Denn statt Röstzwiebeln und Ketchup gibt es bei BLISS Hot Dogs, die mit den anscheinend ungewöhnlichsten Zutaten belegt sind. Wie wäre es mit Paprika, Nachos und Mais? Bei BLISS sind Burger und sogar Hot Dogs übrigens halal – hier kann wirklich jeder in den Genuss von leckerem Fleisch kommen.

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Ich habe mich für den „Classico Bliss“ mit extra Cheddar Cheese, Krautsalat und eine Cola entschieden, Sebastian bestellte ebenso eine Cola, den „Burning Burger“ mit geriffelten Pommes und Cocktailsoße. Optisch gefielen uns die Burger schonmal gut – die Brötchen ließen schon erahnen, dass man sie gerne isst. Sie waren nämlich außen knusprig gebacken und innen luftig. Und auch der Inhalt des Brötchens war lecker: Das Gemüse war knackig, die Zwiebel hatte ein unglaubliches Aroma – einfach nur lecker. Das Burger-Patty war sehr feinkörnig und zart und steht damit recht weit oben auf unserer Favoritenliste. Auch Sebastian war von seinem Burger überzeugt – der Name der Burger ist wirklich Programm: „Der ist tatsächlich scharf“, sagte Sebastian, der  sonst immer scharfe Burger bestellt und anschließend wegen der Milde enttäuscht ist. Für mich hätte es auf dem Burger bloß ein wenig mehr Käse sein dürfen – aber bis jetzt habe ich selten einen Cheeseburger gegessen, der wirklich mit „viel“ Käse belegt war. Von daher haben uns die Burger echt gut geschmeckt und wir freuen uns schon bald die anderen zu testen. Mein Krautsalat, ein Coleslaw, war übrigens richtig lecker – den macht BLISS auch selbst. Genauso wie die Soßen. Das schmeckte man sogar sofort bei Sebastians Cocktailsoße heraus, welche die angenehme Schärfe des Cayennepfeffers trug. Die Pommes sind bisher nicht selbstgemacht, das Bestreben ist jedoch vorhanden.

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In Zukunft soll es bei BLISS wöchentlich Angebote geben. So wie zu Beginn der Eröffnungswoche: Auf jedes Menü gab es zwei Taler Rabatt. Wenn es mal ein Hot Dog-Angebot gibt, müssen wir die probieren. Bisher konnte man Hot Dogs nirgendwo in Kassel bestellen. Für den Moment bleiben wir aber Burger-Fans und kommen gerne wieder, um bei BLISS einen zu mampfen.

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Weit über die Stadtgrenzen hinaus trifft man Menschen, die Kassel nur als Stadt mit dem zugigen Bahnhof kennen. Und vor Ort beklagt man sich über das vermeintlich hässliche Stadtbild mit der eigentlich schmucken Architektur der 50er Jahre. Doch die Waschbärenhauptstadt ist in Wahrheit nicht bloß schön, nein, sie hat sogar einiges zu bieten - deshalb wurde 2016 "Fuldaufer" von Lena Gehrmann und Sebastian Tam gegründet. Sie zeigen, wie und wo sie Kassel erleben und bieten Inspiration für Kassel-Bewohner und -Besucher. Erlebt Kassel mit ihnen: Kreuz und quer, kulinarisch und kulturell!

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