EIN TOLLER IMBISS ODER CURRY8

08. September 2016

Von oben sieht der Pavillon, zentral gelegen zwischen Hauptbahnhof und Hotel Reiss, wie eine Acht aus. Hier bereitet die Betreiberin Julia Martin zusammen mit Oliver Bertram, dem ehemaligen Bohemia-Betreiber, wirklich leckeres Essen zu. Wir haben eine Currywurst, zweimal Pommes, ein Pastry und ein Getränk bestellt. Direkt neben der Bude haben wir es uns am Paletten-Tisch gemütlich gemacht – ein paar Minuten mussten wir nämlich warten. Aber wie es ja immer ist: Gut Ding will Weile haben. Dann war es endlich soweit und schon nach dem ersten Bissen war sicher, dass sich das Warten gelohnt hatte.

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Die Pommes werden frisch aus rohen Kartoffeln geschnitten – das sieht man ihnen auch wirklich an! Die fingerdicken Kartoffelstifte sind außen knusprig und innen weich – und schmecken herrlich kartoffelig. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass sie aus der Umgebung stammen. Während auch die Bratwürstchen vom regionalen Erzeuger kommen, sind die Saucen sogar selbstgemacht. „Mild, scharf oder sehr scharf?“ – Je nach Geschmack gibt es die Currywurst in drei verschiedenen Schärfegraden. Ihr seht, dass es keine „echte“ Berliner Currywurst ist. Wer diese sucht, wird bei Curry8 nicht glücklich werden. Aber alle, die auch ein feines Bratwürstchen als Currywurst akzeptieren, werden hier nicht enttäuscht, denn die Currywurst à la Curry8 ist wirklich lecker!

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Toll ist, dass es neben Curry- oder Bratwurst, Pommes oder den selbstgemachten Ofenbroten, die sogenannten „Pastries“ gibt. Auf der Karte stehen zur Zeit sieben verschiedene Sorten zur Wahl, ich schwankte zwischen 4 Käse und Blattspinat-Schafskäse, habe mich aber dann für letzteres entschieden. „300 Grad heiß, bloß nicht verbrennen“, sagte Oliver Bertram, als er es mir in die Hand drückte. Ich war schon ganz aufgeregt, es zu probieren, denn die Optik ist ungelogen grandios. Geschmeckt hat es genauso – der Teig (selbstgemacht!) ist fluffig weich, die Füllung üppig und frisch. Während Pizzabrötchen und Co. später schwer im Magen liegen, war diese Teigtasche ein Genuss und sorgte nicht für ungeliebte Bauchschmerzen. Ein echter Geheimtipp und mit ein wenig mehr als 2 Euro jeden Taler wert. Während Curry8 gut erreichbar für das Partyvolk aus dem A.R.M. ist, sind vor allem die Teigtaschen ein guter Snack „to go“, oder besser „zum Wegtragen“. 🙂

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Immer noch satt und glücklich, kann ich euch nur einen Besuch von Curry8 empfehlen. Frittierfett sucht ihr hier vergeblich, findet dafür zahlreiche Leckereien von typischem Fast Food bis zur nahrhaften Teigtasche. Man schmeckt die Qualität und genießt dennoch das zwanglose Imbissbuden-Flair. Montag bis Donnerstag von 11 bis 19 Uhr und Freitag und Samstag von 11 bis 22 Uhr hat Curry8 geöffnet – wir sind gespannt, ob es euch auch so gut schmeckt, wie uns!

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Weit über die Stadtgrenzen hinaus trifft man Menschen, die Kassel nur als Stadt mit dem zugigen Bahnhof kennen. Und vor Ort beklagt man sich über das vermeintlich hässliche Stadtbild mit der eigentlich schmucken Architektur der 50er Jahre. Doch die Waschbärenhauptstadt ist in Wahrheit nicht bloß schön, nein, sie hat sogar einiges zu bieten - deshalb wurde 2016 "Fuldaufer" von Lena Gehrmann und Sebastian Tam gegründet. Sie zeigen, wie und wo sie Kassel erleben und bieten Inspiration für Kassel-Bewohner und -Besucher. Erlebt Kassel mit ihnen: Kreuz und quer, kulinarisch und kulturell!

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